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Minggu, 18 Maret 2012

Spargelsuppe mit Blumenkohleinlage

Wenn Ihr denkt, dass es für frischen Spargel noch etwas früh im Jahr ist, liegt Ihr natürlich  richtig. Aber da wir uns selbst und unsere Obsessionen am besten kennen, wozu auch das alljährliche Entgegenfiebern zur Spargelzeit gehört, sorgen wir als ausdauernde Spargelverspeiser bereits seit Jahren vor.

Bei unserem großen Rohmaterialverbrauch in der Hochsaison fällt  natürlich auch sehr viel Kochwasser und Spargelschalen an, die wir dann stets zu einer Brühe verarbeiten und für die alljährliche Durststrecke bis zum nächsten Mai einfrieren.  Dabei kommen glücklicherweise immer solche Mengen zusammen, dass wir keine Engpässe befürchten müssen. Und die Qualität der gefrorenen Brühe ist stets ausgezeichnet und ihre Verarbeitung dermaßen einfach, dass wir uns jederzeit in Nullkommanichts eine superleckere Suppe kochen können.


Zutaten
1/4 Blumenkohl in Scheiben geschnitten
1 l Spargelbrühe
30 g Butter
30 g 405er Mehl
1 Eigelb
Muskat
Zucker
Salz und Pfeffer


Zubereitung
In einer großen Pfanne, etwas Öl erhitzen und den Blumenkohl hinzugeben. Jede Seite ca. 5 Minuten anbraten bis sie goldbraun sind und vom Herd nehmen. 

Etwa 200 ml Spargelbrühe zur Seite stellen, den Rest zum kochen bringen. Währenddessen aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze herstellen, die kochende Brühe zufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren und 5 Minuten köcheln lassen. 


Die kalte Brühe mit einem Eigelb verrühren und in die heiße Suppe einrühren und vom Herd nehmen, sie sollte nun nicht mehr zum kochen gebracht werden. Zuletzt mit den Gewürzen abschmecken und gemeinsam mit dem Blumenkohl servieren. 


Selasa, 31 Januari 2012

Unser Wintermenü für Franzi (2/4): Rote Bete Suppe mit Champignoneinlage und Lauchstroh

frei nach einem Rezept aus Alice Harts "Gemüse satt"

Wer dem tristen Wetter da draußen entkommen will, zumindest für ein paar Stunden, dem kann ich nur empfehlen ein winterliches Menü zu kochen! Ja, wirklich. Ich muss gestehen, obwohl wir überwiegend saisonal kochen, ist Wintergemüse in meinem Kopf nicht unbedingt unter der Kategorie "bunt" abgelegt.
Aber beim Kochen für Franzis Kochevent wurde mir wirklich bewusst, welche Farbvielfalt auch in den kalten Monaten geboten ist. Und all diese fröhlichen Farben auf den Tellern zu haben, hebt die Laune ungemein. Grundsätzlich war dies zwar kein zentrales Kriterium, als wir uns überlegten was wir kochen könnten, aber umso erfreuter waren wir gerade auch über diese farblichen Ergebnisse. 

Heute stellen wir Euch eine Suppe aus Roter Bete und Champignons vor, die es in Zukunft sicher öfter bei uns geben wird. Am überraschendsten war es, dass das Lauchstroh sehr nussig geschmeckt hat, was perfekt mit dem süß-säuerlich-erdigen Aroma der Suppe harmonierte. Ein Geschmack, den man zwar nur schwerlich beschreiben kann, aber der einem umso mehr als leckere Erinnerung bleibt.


Zutaten
4 kleine Rote Bete Knollen
etwa 10 braune Champignons
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
etwa 10 getrocknete Wacholderbeeren
eine Stange Lauch, davon etwa die Hälfte der Grüns
Pflanzenöl
etwas Zitronensaft
Salz, Zucker und Pfeffer


Zubereitung
Das Gemüse putzen, schälen und grob hacken, bzw. würfeln und zusammen mit den Wacholderbeeren und einem Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Hitze herunter drehen und eine halbe Stunde köcheln lassen.

Während dessen das Lauchgrün in sehr feine Streifen schneiden. In eine Pfanne so viel Pflanzenfett füllen, dass diese darin schwimmen können. Das Fett sehr heiß werden lassen und die Streifen frittieren bis sie kross, aber noch grün sind. Das dauert nur wenige Momente. Die Streifen aus dem Öl nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. 

Wenn die Kochzeit vorüber ist, die Suppe vom Herd nehmen und eine weitere halbe Stunde ziehen lassen. Nach der Ruhezeit die Brühe sieben und den Sud zur Seite stellen. Aus dem abgesiebten Gemüse etwa ein Drittel der Roten Bete und der Champignons aussortieren und in kleine Würfel schneiden. 

Nun die Brühe mit ein paar Spritzern Zitronensaft, etwa 2 Teelöffeln Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und erneut erhitzen. Die Gemüsewürfel auf zwei Tellern verteilen, die erwärmte Brühe darüber gießen und mit dem Lauchstroh garnieren. 



Senin, 14 November 2011

Stinas Erbsensuppe mit Brezelcroutons

In den letzten Tagen hatte das Leben uns voll im Griff. Und das - leider - so sehr, dass kaum daran zu denken war, in der Küche zu stehen. Sorgt man sich um einen lieben Menschen, rückt eben alles andere in den Hintergrund.

Nun können wir endlich wieder etwas aufatmen und hoffen, dass es weiterhin bergauf geht mit unserem Sorgenkind; und da klopft auch schon die Muse leise an. Da kam dieses einfache, aber wirklich köstliche Suppenrezept, welches ich auf Stinas Blog entdeckt habe, wie gerufen. Hier die von uns leicht abgewandelte Variante, das Ausgangsrezept ist auf awomanalifeablog.blogspot.com zu finden.



Zutaten
Für die Suppe:
500 g Erbsen, tiefgefroren
100 ml Sahne
3 Schalotten, mittelgroß
250 ml Gemüsebrühe
eventuell etwas Wasser
3 Esslöffel Pflanzenöl
Salz und Pfeffer
etwas Parmesan

Für die Croutons:
1 altbackene Brezel
3 Esslöffel Pflanzenöl



Zubereitung
Die Schalotten grob hacken und in einem großen Topf mit dem Pflanzenöl andünsten bis sie glasig werden.
Währenddessen die Brezel in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Brezelscheiben darin schwenken bis sie kross sind.
Sobald die Schalotten soweit sind, Gemüsebrühe, Sahne und die noch tiefgefrorenen Erbsen dazu in den Topf geben und mit geschlossenem Deckel weiter köcheln lassen bis die Erbsen aufgetaut und weich sind. Nun die Erbsen so fein pürrieren bis keine Stücke mehr vorhanden sind. Sollte die Masse noch zu dick sein, einfach soviel Wasser hinzufügen bis die Konsistenz wieder dünnflüssig ist. Die Suppe salzen und nur leicht pfeffern. Anschließend auf Teller verteilen und die Croutons darübergeben. Dünne Parmesanspäne schneiden, ebenfalls über die Suppe streuen und sofort servieren.



Kamis, 29 September 2011

Asiatische Gemüsesuppe mit Seitan

Jeder Katzenhalter wird dieses kleine Problemchen kennen: Fiese, fast unsichtbare Haare, die manchmal wie von Zauberhand in's Essen gelangen... Irgendwann gewöhnt man sich daran. Manche behaupten sogar scherzhaft, ihr Kaffe schmecke ihnen ohne Katzenhaar überhaupt nicht mehr.

Allerdings ist dies auf Bildern, die man zeigen möchte, nun wirklich nichts, woran man sich jemals gewöhnen könnte. Man kann sich vielleicht vorstellen, wie sehr ich mich über dieses kleine Monster geärgert habe, als ich es entdeckt habe. Natürlich viel zu spät. Und was macht man ohne großartige Bildbearbeitungskenntnisse? Man präsentiert es einfach! 

Zutaten
50g Reisnudeln
2 Esslöffel Erdnussöl
150 g Seitan, alternativ Tofu, in Scheiben geschnitten
1 Esslöffel rote Currypaste
400 ml Gemüsebrühe
2 Teelöffel Sake
1 Esslöffel Sojasauce
2 Möhren, gestiftet
1 rote Paprika, gestiftet
2 Schalotten, in feine Scheiben geschnitten 
2 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten 



Zubereitung
Die Reisnudeln nach der Packungsanleitung zubereiten, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. 
In einem Wok das Öl erhitzen und die Seitan- oder Tofuscheiben von beiden Seiten goldbraun anbraten, herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und beiseitestellen. 
Nun die Currypaste in den Wok geben und bei mäßiger Hitze und unter Rühren anschwitzen. Gemüsebrühe, Sojasauce und Sake hinzufügen und aufkochen lassen, dann das Gemüse, bis auf die Frühlingszwiebeln, hinzufügen und 5 Minuten garen lassen. 
Die Nudeln auf zwei Schalen verteilen, darauf das Gemüse servieren und mit der Brühe aufgießen. Seitan oder Tofu auf dem Gemüse anrichten, mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und servieren. 



Die Übeltäter



Sabtu, 23 Juli 2011

Grüne Gazpacho


Unsere kleine Küche ist mein liebster Raum in der Wohnung. Die Stimmung dort ist ganz besonders, vor allem im Sommer. Das liegt nicht nur daran, dass ich gerne koche, sondern an dem Raum an sich. Das Licht fällt wunderschön ein, man ist von der restlichen Wohnung ein wenig abgekapselt und ein Stimmenpotpourrie aus Vogelgezwitscher, spielenden Kindern und grillenden Nachbarn trägt deren fröhliche Stimmung herein.

Doch an besonders heißen Tagen hält es auch mich nicht lange in der Küche. Da muss es schnell gehen und vor allen Dingen muss etwas Erfrischendes auf den Teller. Und weil es noch viel schneller geht, wenn man einen Vorrat an Suppe daheim hat, haben wir ebendiesen hergestellt und uns an heißen Tagen mit kalter Gazpacho abgekühlt. 


Zutaten
1 Stange Sellerie
1 grüne Paprikaschote, Stielansatz und Kerne entfernt
3 kleine Salatgurken
2 Scheiben altbackenes Weißbrot
1 kleine Chilischote
2 Knoblauchzehen
1 Prise Zucker
50 g Walnusskerne
1/2 Bund Basilikumblätter
1/4 Bund Petersilienblätter
4 EL Rotweinessig
100 ml Olivenöl
2 EL Joghurt
100 g Eiswürfel
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Rinde vom Brot entfernen und das Innere zur Seite stellen. Aus der Rinde Würfel schneiden, mit ein bis zwei Esslöffeln Olivenöl und etwas Salz mischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Bachblech in den vorgeheizten Ofen schieben. Etwa 10 Minuten backen bis die Crôutons goldgelb sind. 
Während die Crôutons im Ofen sind, die Suppe herstellen. Hierfür zuerst die Walnusskerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten und zur Seite stellen. Sellerie, Paprikaschote und Gurken grob hacken und in den Mixer füllen. Die Chilischote nach Geschmack von den Kernen befreien, ebenfalls hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten und etwa der Hälfte der Eiswürfel im Mixer glatt pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz 100 bis 150 ml Wasser hinzufügen und die Suppe abschmecken. Die restlichen Eiswürfel in den Mixer geben und nur ganz kurz durchmixen. Die Suppe im Teller mit Olivenöl beträufeln, die Crôutons darauf verteilen und sofort servieren. 


Wie man auf den Bildern erkennen kann, haben wir die Zutaten in mehreren Etappen zerkleinert, weil wir die doppelte Menge des Rezeptes hergestellt haben und unser Mixer dafür etwas zu klein war. Es hat sich als gute Idee herausgestellt mehr davon zuzubereiten, denn nichts hat man schneller auf dem Teller, als eine kalte Suppe! 


Selasa, 28 Juni 2011

Minestrone II


Es gab wieder einmal Minestrone, und wollte Euch ein Bild dieser eher sommerlichen Variante nicht vorenthalten. Das Grundrezept bleibt unverändert, aber der Gemüseanteil bestand dieses mal aus gelber und grüner Zucchini, Karotten, Auberginen, roter Paprika, Tomaten und frischen Erbsen. Gemüse satt! 
Hab ich schon erwähnt, dass grünes Pesto oder auch Pinienkerne hervorragend dazu geeignet sein sollen, diese Suppe aufzupeppen? Das werde ich demnächst sicher mal ausprobieren. 

Kamis, 23 Juni 2011

Minestrone


Diese wunderbare Suppe habe ich erst in diesem Jahr kennengelernt, was ich gleich nach dem ersten Löffel schon sehr bedauert habe. Wie konnte ich nur so lange ohne Minestrone leben? Wärmend, sättigend und richtig spannend. Dass sie ideal ist, um Reste zu verwerten ist ein netter Nebeneffekt. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Ist auch kein Wunder, denn man kann sie je nach Jahreszeit und Zutaten frühlingshaft leicht zubereiten oder für den Winter eine kräftige Variante kreieren.

Wir haben vor ein paar Wochen eine Minestrone gemacht, die ich Euch heute vorstellen möchte. Aber eines darf man bei dieser Suppe auf keinen Fall machen: Sich strickt an's Rezept halten.



Zutaten
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, in feinen Scheiben
1 Zucchini, in groben Stiften
2 Karotten, in groben Stiften
2 große Tomaten, gehackt
1 große Handvoll Spinat
2 große Handvoll Erbsen
2 l Gemüsebrühe
100 g Nudeln
1/2 Kopf Radicchio, grob gehackt
2 Frühlingszwiebeln, gehackt
Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung
Eine große Pfanne erhitzen, Öl, Zwiebeln, Knoblauch und Karotten zugeben, gut verrühren und bei mittlerer Hitze 5 Minuten garen, bis sie weich sind. Tomaten, Spinat, Zucchini und Erbsen zugeben, Brühe angießen sodass alles bedeckt ist. Zum Kochen bringen, Nudeln einrühren, abschmecken. Wieder zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen. Kurz bevor die Suppe fertig ist den Radicchio einrühren und eventuell nachwürzen. Suppe in Schalen verteilen, mit Öl beträufeln und mit den Frühlingszwiebeln garnieren.