Kamis, 20 Januari 2011

Bei endlich ablaufendem Hochwasser...

Hi @ all,

lange ist es wieder her, dass ich mich zuletzt gemeldet habe, zunächst einmal ein frohes neues Jahr an alle Leser hier...

Nach dem ätzenden Hardcoredezember mit den hier total unüblichen Schneemassen und dem darauf folgenden Hochwasser bei Tauwetter gab es kaum eine Chance auf vernünftiges Angeln.

Hier mal ein paar Bilder der Schleuse hier in Löhnberg ungefähr beim Scheitelpunkt des Hochwassers, normalerweise ist da eine große Schleuseninsel und auch das Wehr ist kein niedriges...









Mittlerweile ist das Hochwasser auf ein "normales Maß" zurückgegangen und die Bedingungen für den Fang von ordentlichen Zandern schien ideal zu sein.
Da das auch noch mit meinem freien langen Wochenende zusammenfiel, hielt mich heute morgen nichts mehr zuhause, ich mußte ans Wasser.
Auch der zaghafte neue Wintereinbruch konnte mich nicht davon abhalten, hier ein Bild von der Fahrt zum Angelplatz...



Am Hochwasserzanderhotspot angekommen, war glücklicherweise von Schnee nichts zu sehen. Gegen 11 Uhr flog der erste Köder ins Wasser und fand auch kurz darauf einen Abnehmer. War zwar nicht der Zielfisch, aber endlich der erste in 2011 und deshalb freute ich mir fast schon einen Wolf... :)



Eine gute Stunde später hing ich plötzlich beim Anjiggen des Köders (älterer HS-Shad) fest und ich war der festen Überzeugung, einen Hänger zu haben. Als dieser aber plötzlich gegen die Strömung schwamm und mir sogar ordentlich Schnur von der Rolle zog, verfluchte ich mich selbst, keinen vernünftigen Anschlag gesetzt zu haben.
Es entbrannte ein heftiges Tauziehen, mein Gegenüber versuchte mehrfach, in einen im Wasser stehenden Busch zu flüchten. Zwischenduch immer wieder heftige Kopfstöße, was auf einen ordentlichen Zielfisch hin deuteten.

Nach nur wenigen Minuten, die mir aber wie eine halbe Ewigkeit vorkamen, erschien schließlich ein stattlicher Zander an der Oberfläche. Die Landung war ob des hohen und steilen Ufers noch einmal kein Kinderspiel, aber schließlich schlossen sich die Maschen um den Prachtfisch.
Am Ufer oben hatte sich der Haken schon längst aus dem knochigen Maul gelöst, noch mal Schwein gehabt... :)



Hier noch ein Linkshandbild der Wuchtbrumme, das Selbstauslöserbild kann ich leider nicht zeigen, da es total unscharf geworden ist, warum auch immer...



Total glücklich fuhr ich kurz darauf nach Hause, ratet mal, wo ich die nächsten Tage zu finden bin... ;)

Sollte ich in den nächsten Tagen noch was fangen, so werdet ihr das hier sicherlich nachlesen können,

bis dahin verbleibe ich mit lieben Grüßen,

euer Lahni

Rabu, 12 Januari 2011

Der Rucksack als Transportmittel


Die Geschichte des Rucksacks als Transportmittel ist so alt wie die Menschheit selbst. Man musste unabhängig sein und so ökonomisch wie möglich seine sieben Sachen transportieren können. Für den Rücken und die Hüfte als stabilste und kräftigste Bereiche des Körpers bietet sich somit ein Rucksack an. Doch das Tragen auf dem Rücken hat noch weitere Vorteile - freie Hände zum Abstützen oder Klettern und notfalls auch zum Kämpfen.


Etwas Geschichte

Wer nun genau auf die Idee gekommen ist, eine Transporthilfe für den Rücken zu nutzen ist nicht sicher. Mit Beginn der Aufzeichnungen, ob in Ägypten oder in einer Steinzeithöhle, gibt es Abbildungen von Tragehilfen. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war das Tragen auf einfache Säcke beschränkt, deren Öffnung mit einem einfachen Prusikknoten verschnürt wurde. Die beiden Seilenden wurden an den unteren Sackzipfeln festgeknotet. Der Prusikknoten hält beim Tragen (auf Zug) fest und so hat man einen einfachen Rucksack. Für sperrige und hohe Lasten wurden einfache Tragegestelle verwendet.

Nach der Erfindung und Einführung der Spinning Jenny 1764 war es nun in großem Rahmen möglich feste Stoffe zu fertigen. So konnte sich der Rucksack auch entscheidend weiter entwickeln. Es war nun möglich Fächer und Deckel zu nähen, die durch Gurte und Schnallen miteinander verbunden oder befestigt wurden. Zu dieser Zeit war das Tragen mit dem System der Kraxe schon bekannt. In Gebirgsregionen wurden schon immer Gestängeverstärkte sackartige Rucksäcke gefertigt. Bereits vor Beginn des Ersten Weltkriegs gab es den kaiserlichen Heerestornister. Dieser war ein mit Stoff oder Leder bezogenenr Holzrahmen. Wärend des Zweiten Weltkriegs entstanden verschiedenste Modelle metallverstärkter Rucksäcke.

Obwohl die Lastenverteilung bereits bekannt war sollte man die Verdienste eines bestimmten Mannes würdigen. 1950 kam es in Schweden zu einer weiteren Rucksackentwicklung. Åke Nordin (der damit die Gründung der bekannten Marke Fjällräven einleitete) experimentierte mit Rucksackgestellen aus Holz um das Gewicht besser zu verteilen und experimentierte mit neuen Materialien des Packsacks. Später wurden diese Entwicklungen durch langlebigeres und leichteres Aluminium ersetzt. Der - im heutigen Sinne bekannte - Trekkingrucksack war geboren.

Kurt

Rucksackphilosophie

Wir haben schon viele Rucksäcke ausprobiert - von Trekkingrucksäcken ab 60 Liter, kleinen Tagesrucksäcken, wasserdichten Packsäcken bis hin zu Lastenkraxen mit robusten Fässern bestückt. Natürlich kann man seinen Rucksack auch selber erst in der Wildniss bauen. Zum Beispiel ganz einfach aus seiner Jacke oder aus einem gegabelten Ast, etwas Schnur und ein Stück Plane.

Die Lastenkraxe von Tatonka mit Fässern bestückt

Die Fragen die sich halt jeder stellen muss sind in erster Linie: Für was brauche ich den Rucksack eigentlich? Für welche Tour, was will ich mitnehmen und was muss unbedingt transportiert werden? Mache ich eine Tages- oder eine Wochentour? In welcher Gegend will ich trotten? Lege ich großen Wert auf die Größe und das Gewicht meines Rucksacks - und das sollte man - muss man ganz anders planen und bei der Zusammenstellung der Ausrüstung besonders kreativ sein. Die Antworten zu diesen Fragen ergeben einen für jeden individualisierten Rucksack. Reist man in kalte Regionen, wird der Rucksack wohl etwas größer ausfallen damit der warme Pullover noch Platz hat. Sind unterwegs gefährliche Kletterpassagen zu bewältigen ist ein breiter und mit viel Klimbim behangener Rucksack eher hinderlich und der Trotter bevorzugt eher eine schmale Traghilfe. Ist man mit dem Kanu unterwegs benötigt der Paddler eher eine kleine Tasche und ein wasserdichtes Fass anstatt eines globigen Rucksacks.

Rucksack für Tagestouren mit...
...Tarp, Trinkflasche und mehr














Die Ideen und Möglichkeiten sind vielfältig und leider glaube ich langsam das es keinen perfekten Rucksack für jede Tour geben kann. Natürlich spielt auch der eigenen Geschmack eine wesentliche Rolle und viele werden ihren Rucksack als den perfekten schlechthin bezeichnen. Nun gut, bei den aktuellen Preisen von Rucksäcken ist das ja auch kein Wunder. Der Rucksackkauf kann sehr schwierig sein, denn den Verkäufern kann man sowieso nicht trauen - das ist jedenfalls meine Meinung. Denn jeden Rucksack im Sortiment hat auch der Händler daheim oder letztens erst gekauft und der ist natürlich besonders gut - ist klar!

Wasserdichter Packsack mit Trageriemen

Am besten ist es, wenn man sich der Tour entsprechend seine Ausrüstung zurechtlegt und anschließend die ungefähre Rucksackgröße bestimmt in die das Zeug reinpassen könnte. Zusätzlich ist es hilfreich das ungefähre Gewicht seiner Ausrüstung zu kennen um entscheiden zu können ob ein Rucksack mit umfangreichem Tragesystem/Außengestell/Hüftgurt u.ä. überhaupt nötig ist. Hilfreich ist es außerdem, wenn man Rucksäcke findet die ohne einstellbares Tragesystem passen, denn das spart Gewicht (ist aber bei vielen nicht der Fall). Da wir grundsätzlich davon ausgehen, dass wir unterwegs an keinem Supermarkt und an keiner Tankstelle vorbeikommen, muss die Verpflegung natürlich mit in den Rucksack. Ist der Trotter aber beispielsweise in Skandinavien unterwegs, stellt Wasser kein Problem dar und eventuell ist es möglich eine Weile vom selbstgefangenen Fisch zu leben. Dies sollte man bei der Wahl des Rucksacks zumindest im Hinterkopf haben.

Der Exped Mountain Pro Rucksack im Schnee

In den nächsten zwei Posts werden wir einfach mal unsere primären Trekkingrucksäcke vorstellen und der ein oder andere kann sich ein Bild davon machen oder ein paar Ideen holen, sollte er noch keinen Rucksack haben oder mit seinem unzufrieden sein. Und natürlich sagen wir auch zu unseren Rucksäcken: Der ist perfekt - für uns!

Tagesrucksack von Mammut

Und nun noch ein paar Fragen an unsere fleißigen Leser: Welche Rucksäcke nehmt ihr mit? Und wie zufrieden seid ihr mit eurem Rucksack? Sind die auf dem Markt erhältlichen Rucksäcke - nach eurer Meinung - zufriedenstellend oder baut ihr eure eigenen?

Jaddar


Selasa, 04 Januari 2011

Der Rennsteig im Winter


Wie erkläre ich das den Lesern - war mein erster Gedanke als wir beschliessen ein Stück des Rennsteigs zu laufen, jedoch nicht nach Süden von da wo wir aufgehört hatten, sondern nach Norden zurück an den Anfang des Fernwanderweges. Die Bedingungen haben sich jedoch geändert, es ist Winter und der Rennsteig total verschneit. Wir trotten los - ohne Ski und ohne Schneeschuhe, zwei Tage zwischen Minusgraden und einer herrlichen Winterlandschaft - eine Kurztour von Oberhof nach Friedrichroda im Thüringer Wald.

Rennsteig - Wegweiser

Schichtprinzip

Für eine Wintertour sollte die Auswahl der Ausrüstung besonders sorgfältig ausfallen. Insbesondere in Bezug auf die Kälte. Mit Hilfe des Schicht- bzw. Zwiebelprinzips kann der Wintertrotter seine Körpertemperatur konstant halten und bei Gelegenheit entsprechend regulieren. Man sollte sich nicht zu dick anziehen, denn wenn man schwitzt ist man bei einem Temperaturwechsel äußerst anfällig für eine Unterkühlung. Trockene Kleidung ist hier ungemein wichtig!

Mütze und Daunenjacke halten bei großer Kälte warm

Das Zwiebelprinzip ist sehr effektiv, da zwischen den einzelnen Lagen die Luft gespeichert wird und somit auch die Wärme. In der korrekten Reihenfolge sollen die Schichten Schweiß von der Haut wegleiten, gegen Kälte isolieren und Feuchtigkeit von außen abhalten. Sinnvoll ist somit eine leichte Grundschicht aus Materialien für den Feuchtigkeitstransport, dann eine warme und isolierende Schicht sowie anschließend eine wind- und wasserdichte äußere Schicht. Sinnvoll sind auch Gamaschen bei einer Wintertour, da diese bei Nässe und Kälte die Füße trocken halten und das Eindringen von Schnee verhindern. Zusätzlich sollte man auf die Verfassung der Personen die einen begleiten achten und natürlich auf das Gefühl in Händen, Füßen und Zehen! Wichtig ist außerdem genügend zu trinken (vor allem warme Getränke - nicht nur Glühwein Kurt!), da dies besonders im Winter häufig vernachlässigt wird.

Gamaschen sind äußerst praktisch

Gewicht sparen

Für ein leichtes Gepäck wird wie üblich, das Gewicht der drei größten und schwersten Teile der Ausrüstung - Zelt, Rucksack und Schlafsack - auf ein Minimum reduziert. Auf dem Rennsteig gibt es ungefähr alle 2,1 km eine Schutzhütte und somit ist ein Zelt überflüssig. Als Schlafsack nutze ich meinen (relativ dünnen) Daunenschlafsack Exped Wallcreeper. Um Gewicht und Platz zu sparen kann man ruhig einen dünneren Schlafsack benutzen und nachts die Kleidung anbehalten. Hat man Zelt und Schlafsack (weg)reduziert, benötigt man nun auch einen kleineren Rucksack - ganz einfache Argumentationskette der Ultraleicht-Bewegung. Mein Exped Mountain Pro Rucksack ist kein Ultraleicht-Rucksack - jedoch leichter als manch anderer, sehr robust, wasserdicht und äußerst komfortabel.

Exped Mountain Pro Rucksack
Exped Wallcreeper Schlafsack















Daunen für die Wärme
Kocher für das Essen















Mit einem leichteren Rucksack muss man sich weniger anstrengen und man schafft längere Strecken. Ultraleicht-Wandern ist eine gute Sache bei der man jedoch nicht den gesunden Menschenverstand ausschalten sollte. Zum Rucksack sei nur soviel gesagt: die Gurte sollten zusammengerollt werden um nirgends hängen zu bleiben, es sollte ein wasserdichter Rucksack oder ein wasserdichter Innensack benutzt werden, was als Erstes gebraucht wird wird zuletzt in den Rucksack gepackt und schwere Gerätschaften werden nahe des Rückens platziert.

Schlafsack und Isomatte klein verpackt
Zwei Töpfe sollten zum Kochen genügen












Wird in der Gruppe getrottet kann natürlich die Ausrüstung aufgeteilt werden und vieles gemeinsam genutzt werden um Gewicht zu sparen. Zum Beispiel ist nur ein Kocher nötig und normalerweise genügt auch ein Topf zum Wasserkochen und zur Essenszubereitung. Im Winter nimmt man jedoch lieber einen kleinen Topf mehr mit um nebenbei dauerhaft Schnee zu schmelzen oder heißen Kaffee zu kochen.


Ohne Schneeschuhe

Los geht es bei Oberhof, mit 9 kg Gewicht (mit Verpflegung und extra-Innenschlafsack für die angekündigten -25 Grad) und gutem Wetter. Das anfängliche Laufen ist sehr kräftezehrend. Der Rennsteig ist größtenteils geräumt jedoch sinkt man leicht in der Schneedecke ein wobei wir natürlich sehr viel Energie verbrauchen.






















Mit Schneeschuhen und Skier würden wir sicherlich schneller voran kommen, da sich dabei das Körpergewicht auf eine größere Fläche verteilt und man somit nicht so tief einsinkt. Das Gehen ohne Schneeschuhe im Tiefschnee ist sehr ermüdend und durch die Anstrengung fängt man an zu schwitzen und die Gefahr der Unterkühlung besteht. Da wir jedoch die Variante ohne alles gewählt haben trotten wir entspechend langsam aber fröhlich über den Rennsteig.






















Die Strecke

Wir wandern Richtung Nordwesten, entlang einer wundervollen und faszinierenden Winterlandschaft, vorbei am Gustav-Freytag-Stein und etlichen Schutzhütten die sich am Rennsteig entlangschlängeln. An der Schutzhütte "Am Sperrhügel" machen wir eine längere Rast.






















Kaffee, Tee und heiße Suppe lassen wir uns schmecken und beobachten den langsamen Sonnenuntergang der ja schon gegen halb fünf eintritt. Durch den Schnee bleibt dem Trotter im Winter noch etwas länger Licht, jedoch sollte man rechtzeitig damit anfangen seinen Lagerplatz aufzuschlagen. Durch die Schutzhütten auf dem Rennsteig ist dies natürlich absolut problemlos - obwohl die Hütten auch unterschiedliche Größe und Qualität besitzen und man nicht unbedingt mit jeder zufrieden sein wird.


Da wir schon öfter gefragt wurden: die Schutzhütten haben offene Türen und offene Fenster, lediglich ein oder zwei Bänke und eventuell ein Tisch. Mit etwas Glück sind sie im Winter schneefrei und leicht zugänglich. Nachdem wir uns satt gegessen haben und es trotz Dunkelheit noch früh am Abend ist, beschließen wir einen alten Indianertrick anzuwenden um schneller voran zu kommen: wir laufen einfach nachts weiter. Der Boden ist dann größtenteils gefroren und wir werden ohne Schneeschuhe nicht mehr einsinken. Clever!












Eine Nachtwanderung durch den Thüringer Wald ist etwas faszinierendes. Glücklicherweise war der Himmel wolkenlos und sternenklar. Eine Orientierung und Navigation anhand des Sternenhimmels wäre somit problemlos möglich. Auf der Ebertswiese angekommen nächtigten wir anschließend in der "Neuen Schmalkalder Schutzhütte", die sehr komfortabel und geräumig ist.





















Der nächste Morgen beginnt mit verfrorenen Füßen und heissem Kaffee. Der Benzinkocher tut sein Bestes und lärmt wie eine Turbine - Spiritus ist bei der Kälte etwas eigen, da man diesen erst erwärmen muss. Das Wasser in Plasteflaschen kann gefroren sein und es ist sehr umständlich dieses wieder herauszubekommen, es sei denn der umsichtige Trotter hatte die Flasche mit im Schlafsack. Ähnliches gilt für die Trotterschuhe - diese sind teilweise gefroren und nicht sehr einladend am frühen Morgen. Das Wetter ist jedoch herrlich und bis Friedrichroda sind es nur noch wenige Kilometer.


Nach guten 5 km verlassen wir den Rennsteig um in die idyllische Kleinstadt abzusteigen. Friedrichroda gilt als beliebter Kur- und Wintersportort in der unter anderem Bismarck Ehrenbürger war. Abseits vom Rennsteig ist es gar nicht so schlecht, denn mit einem Mal ist kaum ein Mensch mehr zu sehen und unsere Tour geht herrlich allein im Thüringer Wald weiter. Nun hat man auch mal die Zeit Hasenspuren genauer unter die Lupe zu nehmen und nach Wild Ausschau zu halten - außer ein paar Mäusen leider ohne Erfolg.
































Tiefschnee

Um die fantastische Winterlandschaft vollends zu erleben trotten wir an einigen Stellen einfach quer-Feld-ein und kämpfen uns somit durch den Tiefschnee. Das macht zum einen sehr viel Spaß und ist aber auch verdammt anstrengend.












Für längere Touren in solch einem Gebiet müssten wir uns dringend Schneeschuhe bauen. Das sollte auch ziemlich trivial sein - zur Not tun es auch geeignete Zweige (von einem Nadelbaum) unter dem Fuß um möglichst schnell aus dem Tiefschnee herauszukommen - jedoch sind wir bei dieser Tour nicht dazu gekommen da es im Großen und Ganzen nicht nötig war. Leider haben wir auch keinen geeigneten Berg gefunden um auf dem Rucksack bergab zu rutschen - das wäre mal ein Spaß gewesen.


In Friedrichroda angekommen, suchen wir die Thüringer Waldbahn und machen noch eine kleine Rundfahrt durch den verschneiten Freistaat bevor es wieder heimwärts geht. Als gute Rennsteig-Karte sei übrigens die wetterfeste Wanderkarte von Leporello empfohlen (Maßstab 1:25000). Sie ist klein, übersichtlich und es ist alles drauf was man benötigt.