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Senin, 26 Desember 2011

Tourplanung für eine Winterwanderung


Da ich den Rennsteig noch nicht komplett gegangen bin, steht für diesen Winter eine neue Etappentour an. Wir werden nicht am Anfang des Fernwanderweges starten, sondern in Oberhof wo wir die letzten beiden Male unsere Tour beendeten bzw. anfingen. Diesmal ist die Tour ein paar Tage länger geplant und ich hoffe das bis dahin genügend Schnee liegt. Dieser Artikel dient als kleine Übersicht für die Tourplanung.

Eine der vielen Schutzhütten am Rennsteig

Die Frage die sich mir zur Zeit stellt ist die der Fortbewegung. Auf Ski, mit Schneeschuhen oder doch zu Fuß? Ich habe mir sagen lassen, dass das letzte Stück des Rennsteigs das Schlechteste für Ski sein soll. Zu Fuß war es das letzte Mal zwar anstrengend aber möglich. Hier wird man nur komisch von den Skifahrern angeschaut, aber was solls. Schneeschuhe sind wahrscheinlich für diesen Weg schon etwas überdimensioniert. Letztendlich wird es also wieder zu Fuß über den Weitwanderweg gehen.


Für die Orientierung werden wir auf die Rennsteigwanderkarte zurückgreifen die sich auch das letzte Mal gut bewährt hat. Die zahlreichen Wanderhütten entlang des Wanderweges werden als Nachtlager herhalten. Wichtige Ausrüstungsgegenstände für solch eine Wintertour sind vor allem Gamaschen und ein warmer Schlafsack. Da mein Exped Wallcreeper nicht für eiskalte Temperaturen gemacht ist, werde ich neben dem Daunenschlafsack noch ein Innenfleece mitnehmen um die kalten Nächte angenehm zu überstehen. Auch werde ich einen Biwacksack mitnehmen damit der Daunenschlafsack trocken bleibt, falls die Schutzhütten nass sind und es nachts hineinschneit.

Gegen kalte und ...
... ungemütliche Nächte












Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände sind natürlich Taschenlampe, Kocher und vor allem Kaffee. Da sich Spiritus und auch Gas für solch kalte Wandertouren nicht optimal eignen und ich aber keinen Benzinkocher habe, verwende ich meinen neuen (und ersten) Gaskocher mit einer leichten Gaskartusche (im Gegensatz zum schwereren Spiritus). Im Winter hat sich ebenso ein zweiter Topf bzw. ein Wasserkessel bewährt. Während der hungrige Trotter also seine warme Mahlzeit zu sich nimmt, kann er schnell nebenbei noch Wasser erhitzen oder Schnee schmelzen für den leckeren Kaffee danach.

Primus ExpressStove Gaskocher

Soweit erstmal der Plan - mehr gibt es dann nach der Tour!


Sabtu, 30 Juli 2011

Optimale Wanderkarte für den Rennsteig


Wer den Rennsteig gerne (er)wandern möchte und noch keine geeignete Wanderkarte gefunden hat, dem kann ich die folgende nur wärmstens empfehlen. Ungemein praktisch, übersichtlich, reißfest und aufgrund einer Beschichtung wetterfest.


Die Leporello Wanderkarte umfasst den kompletten Rennsteig - von Hörschel bei Eisenach bis nach Blankenstein. Sie ist sehr detailliert und kennzeichnet jede Schutzhütte entlang des Wanderweges. Kurzinformationen, touristische Ziele und weitere nützliche Informationen sind leicht ersichtlich. Der Kartenmaßstab ist 1:25000. Die Rennsteigkarte hat eine interessante Faltung die es ermöglicht, immer nur einen entsprechenden Abschnitt vor sich zu haben und für die nächste Etappe einfach umzublättern. Das ist sehr praktisch und das Kartenchaos entfällt.



Selasa, 04 Januari 2011

Der Rennsteig im Winter


Wie erkläre ich das den Lesern - war mein erster Gedanke als wir beschliessen ein Stück des Rennsteigs zu laufen, jedoch nicht nach Süden von da wo wir aufgehört hatten, sondern nach Norden zurück an den Anfang des Fernwanderweges. Die Bedingungen haben sich jedoch geändert, es ist Winter und der Rennsteig total verschneit. Wir trotten los - ohne Ski und ohne Schneeschuhe, zwei Tage zwischen Minusgraden und einer herrlichen Winterlandschaft - eine Kurztour von Oberhof nach Friedrichroda im Thüringer Wald.

Rennsteig - Wegweiser

Schichtprinzip

Für eine Wintertour sollte die Auswahl der Ausrüstung besonders sorgfältig ausfallen. Insbesondere in Bezug auf die Kälte. Mit Hilfe des Schicht- bzw. Zwiebelprinzips kann der Wintertrotter seine Körpertemperatur konstant halten und bei Gelegenheit entsprechend regulieren. Man sollte sich nicht zu dick anziehen, denn wenn man schwitzt ist man bei einem Temperaturwechsel äußerst anfällig für eine Unterkühlung. Trockene Kleidung ist hier ungemein wichtig!

Mütze und Daunenjacke halten bei großer Kälte warm

Das Zwiebelprinzip ist sehr effektiv, da zwischen den einzelnen Lagen die Luft gespeichert wird und somit auch die Wärme. In der korrekten Reihenfolge sollen die Schichten Schweiß von der Haut wegleiten, gegen Kälte isolieren und Feuchtigkeit von außen abhalten. Sinnvoll ist somit eine leichte Grundschicht aus Materialien für den Feuchtigkeitstransport, dann eine warme und isolierende Schicht sowie anschließend eine wind- und wasserdichte äußere Schicht. Sinnvoll sind auch Gamaschen bei einer Wintertour, da diese bei Nässe und Kälte die Füße trocken halten und das Eindringen von Schnee verhindern. Zusätzlich sollte man auf die Verfassung der Personen die einen begleiten achten und natürlich auf das Gefühl in Händen, Füßen und Zehen! Wichtig ist außerdem genügend zu trinken (vor allem warme Getränke - nicht nur Glühwein Kurt!), da dies besonders im Winter häufig vernachlässigt wird.

Gamaschen sind äußerst praktisch

Gewicht sparen

Für ein leichtes Gepäck wird wie üblich, das Gewicht der drei größten und schwersten Teile der Ausrüstung - Zelt, Rucksack und Schlafsack - auf ein Minimum reduziert. Auf dem Rennsteig gibt es ungefähr alle 2,1 km eine Schutzhütte und somit ist ein Zelt überflüssig. Als Schlafsack nutze ich meinen (relativ dünnen) Daunenschlafsack Exped Wallcreeper. Um Gewicht und Platz zu sparen kann man ruhig einen dünneren Schlafsack benutzen und nachts die Kleidung anbehalten. Hat man Zelt und Schlafsack (weg)reduziert, benötigt man nun auch einen kleineren Rucksack - ganz einfache Argumentationskette der Ultraleicht-Bewegung. Mein Exped Mountain Pro Rucksack ist kein Ultraleicht-Rucksack - jedoch leichter als manch anderer, sehr robust, wasserdicht und äußerst komfortabel.

Exped Mountain Pro Rucksack
Exped Wallcreeper Schlafsack















Daunen für die Wärme
Kocher für das Essen















Mit einem leichteren Rucksack muss man sich weniger anstrengen und man schafft längere Strecken. Ultraleicht-Wandern ist eine gute Sache bei der man jedoch nicht den gesunden Menschenverstand ausschalten sollte. Zum Rucksack sei nur soviel gesagt: die Gurte sollten zusammengerollt werden um nirgends hängen zu bleiben, es sollte ein wasserdichter Rucksack oder ein wasserdichter Innensack benutzt werden, was als Erstes gebraucht wird wird zuletzt in den Rucksack gepackt und schwere Gerätschaften werden nahe des Rückens platziert.

Schlafsack und Isomatte klein verpackt
Zwei Töpfe sollten zum Kochen genügen












Wird in der Gruppe getrottet kann natürlich die Ausrüstung aufgeteilt werden und vieles gemeinsam genutzt werden um Gewicht zu sparen. Zum Beispiel ist nur ein Kocher nötig und normalerweise genügt auch ein Topf zum Wasserkochen und zur Essenszubereitung. Im Winter nimmt man jedoch lieber einen kleinen Topf mehr mit um nebenbei dauerhaft Schnee zu schmelzen oder heißen Kaffee zu kochen.


Ohne Schneeschuhe

Los geht es bei Oberhof, mit 9 kg Gewicht (mit Verpflegung und extra-Innenschlafsack für die angekündigten -25 Grad) und gutem Wetter. Das anfängliche Laufen ist sehr kräftezehrend. Der Rennsteig ist größtenteils geräumt jedoch sinkt man leicht in der Schneedecke ein wobei wir natürlich sehr viel Energie verbrauchen.






















Mit Schneeschuhen und Skier würden wir sicherlich schneller voran kommen, da sich dabei das Körpergewicht auf eine größere Fläche verteilt und man somit nicht so tief einsinkt. Das Gehen ohne Schneeschuhe im Tiefschnee ist sehr ermüdend und durch die Anstrengung fängt man an zu schwitzen und die Gefahr der Unterkühlung besteht. Da wir jedoch die Variante ohne alles gewählt haben trotten wir entspechend langsam aber fröhlich über den Rennsteig.






















Die Strecke

Wir wandern Richtung Nordwesten, entlang einer wundervollen und faszinierenden Winterlandschaft, vorbei am Gustav-Freytag-Stein und etlichen Schutzhütten die sich am Rennsteig entlangschlängeln. An der Schutzhütte "Am Sperrhügel" machen wir eine längere Rast.






















Kaffee, Tee und heiße Suppe lassen wir uns schmecken und beobachten den langsamen Sonnenuntergang der ja schon gegen halb fünf eintritt. Durch den Schnee bleibt dem Trotter im Winter noch etwas länger Licht, jedoch sollte man rechtzeitig damit anfangen seinen Lagerplatz aufzuschlagen. Durch die Schutzhütten auf dem Rennsteig ist dies natürlich absolut problemlos - obwohl die Hütten auch unterschiedliche Größe und Qualität besitzen und man nicht unbedingt mit jeder zufrieden sein wird.


Da wir schon öfter gefragt wurden: die Schutzhütten haben offene Türen und offene Fenster, lediglich ein oder zwei Bänke und eventuell ein Tisch. Mit etwas Glück sind sie im Winter schneefrei und leicht zugänglich. Nachdem wir uns satt gegessen haben und es trotz Dunkelheit noch früh am Abend ist, beschließen wir einen alten Indianertrick anzuwenden um schneller voran zu kommen: wir laufen einfach nachts weiter. Der Boden ist dann größtenteils gefroren und wir werden ohne Schneeschuhe nicht mehr einsinken. Clever!












Eine Nachtwanderung durch den Thüringer Wald ist etwas faszinierendes. Glücklicherweise war der Himmel wolkenlos und sternenklar. Eine Orientierung und Navigation anhand des Sternenhimmels wäre somit problemlos möglich. Auf der Ebertswiese angekommen nächtigten wir anschließend in der "Neuen Schmalkalder Schutzhütte", die sehr komfortabel und geräumig ist.





















Der nächste Morgen beginnt mit verfrorenen Füßen und heissem Kaffee. Der Benzinkocher tut sein Bestes und lärmt wie eine Turbine - Spiritus ist bei der Kälte etwas eigen, da man diesen erst erwärmen muss. Das Wasser in Plasteflaschen kann gefroren sein und es ist sehr umständlich dieses wieder herauszubekommen, es sei denn der umsichtige Trotter hatte die Flasche mit im Schlafsack. Ähnliches gilt für die Trotterschuhe - diese sind teilweise gefroren und nicht sehr einladend am frühen Morgen. Das Wetter ist jedoch herrlich und bis Friedrichroda sind es nur noch wenige Kilometer.


Nach guten 5 km verlassen wir den Rennsteig um in die idyllische Kleinstadt abzusteigen. Friedrichroda gilt als beliebter Kur- und Wintersportort in der unter anderem Bismarck Ehrenbürger war. Abseits vom Rennsteig ist es gar nicht so schlecht, denn mit einem Mal ist kaum ein Mensch mehr zu sehen und unsere Tour geht herrlich allein im Thüringer Wald weiter. Nun hat man auch mal die Zeit Hasenspuren genauer unter die Lupe zu nehmen und nach Wild Ausschau zu halten - außer ein paar Mäusen leider ohne Erfolg.
































Tiefschnee

Um die fantastische Winterlandschaft vollends zu erleben trotten wir an einigen Stellen einfach quer-Feld-ein und kämpfen uns somit durch den Tiefschnee. Das macht zum einen sehr viel Spaß und ist aber auch verdammt anstrengend.












Für längere Touren in solch einem Gebiet müssten wir uns dringend Schneeschuhe bauen. Das sollte auch ziemlich trivial sein - zur Not tun es auch geeignete Zweige (von einem Nadelbaum) unter dem Fuß um möglichst schnell aus dem Tiefschnee herauszukommen - jedoch sind wir bei dieser Tour nicht dazu gekommen da es im Großen und Ganzen nicht nötig war. Leider haben wir auch keinen geeigneten Berg gefunden um auf dem Rucksack bergab zu rutschen - das wäre mal ein Spaß gewesen.


In Friedrichroda angekommen, suchen wir die Thüringer Waldbahn und machen noch eine kleine Rundfahrt durch den verschneiten Freistaat bevor es wieder heimwärts geht. Als gute Rennsteig-Karte sei übrigens die wetterfeste Wanderkarte von Leporello empfohlen (Maßstab 1:25000). Sie ist klein, übersichtlich und es ist alles drauf was man benötigt.


Minggu, 26 September 2010

Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land


Ein Viertel des Rennsteigs - von Eisenach bis Oberhof (~60 km) - sind wir vergangenes Wochenende gewandert. Als Thüringer ist es natürlich Ehrensache diesen beliebten deutschen Weitwanderweg mindestens einmal komplett zu laufen! Aber dazu sollte man etwa vier bis fünf Tage einplanen und das war diesmal zeitlich nicht drin. Ein andermal also mehr davon.


Durch die Drachenschlucht

Mit meinem nicht wirklich musikalischen Trotterbruder beginne ich die Tour am Abend in der Drachenschlucht bei Eisenach. Die rund 3 km lange Felsenschlucht weist an einigen Stellen weniger als 1 m Breite auf und ist auf Holzböden und an vielen Stellen auf Gitterrosten begehbar. Da wir nur gut eine Stunde bis Sonnenuntergang haben, laufen wir über die Hohe Sonne bis zur Rennsteiggrotte um dort die Nacht zu verbringen.

Drachenschlucht
Pünktlich zur Abenddämmerung treffen wir an der überhängenden Felswand ein und bauen unser Nachtlager auf. Schnell das Tarp aufgebaut, ein gemütliches Lagerfeuer entfacht und die Beine ausgestreckt - so lässt es sich während einer Trottertour hervorragend entspannen.



Der Rennsteig ist ein schöner Wanderweg - eine sehr schöne Seite von Thüringen. Er misst gute 168 Kilometer, gilt als Deutschlands bekanntester Höhenwanderweg und führt von Hörschel bei Eisenach bis nach Blankenstein im Saale-Orla-Kreis. Dabei durchquert man im späteren Verlauf (vorausgesetzt man beginnt bei Eisenach) ein Stück Bayern sowie öfter die ehemalige innerdeutsche Grenze.

Das typische R als Kennzeichnung für den Rennsteig
Am nächsten Morgen geht es nach einem kurzem Frühstück zielstrebig weiter. Heute kommt das schwerste Stück - nämlich hinauf zum Großen Inselsberg auf 916 m. Nebel zieht auf und der Wald zeigt sich von seiner mystischen Seite.




Entlang der Dreiherrensteine

Vorbei geht es an Ruhla bzw. am Ruhlaer Häuschen (mit einem symbolischen Schlüssel an einer Buche), dem Rastplatz und Rennsteig-Ehrenmal Glöckner (zu Ehren der gefallenen Mitglieder des Rennsteigvereins im 1. Weltkrieg), der Schillerbuche und dem Ersten der 13 Dreiherrensteine am Rennsteig, die die Grenzen zwischen Sachsen-Gotha, Sachsen-Meiningen und Kurhessen markieren. Einige dieser Dreiherrensteine und auch einige der vielen Grenzsteine, die am Rennsteig platziert waren, sind leider verschollen - trotzdem sind noch eine Menge dieser Steine zu sehen.


Rastplatz und Rennsteig-Ehrenmal Glöckner


Einer der unzähligen Grenzsteine am Rennsteig

Kurz vor dem Großen Inselsberg kommen wir zum Oberen Beerberg auf 835 m und zum Aussichtspunkt am Beerbergstein. Kurz danach folgt ein weiterer Aussichtspunkt, der Venetianerstein, und danach geht es bergauf zum Inselsberg (Kilometer 32,5).





Hoch auf den Inselsberg

Angekommen auf dem Berg machen wir eine größere Mittagspause mit Fisch, Hühnchen und Bier. Das Wetter bleibt frisch aber stabil und so geht es nach gut einer Stunde munter weiter Richtung Grenzwiese. Aus Gewichtsgründen haben wir kein Wasser aufgefüllt und laufen mit unseren Reserven. Wasser muss man sich auf dem Rennsteig gut einteilen, denn das Wasser ist dort knapp. Es gibt unterwegs zwar ein paar Quellen, aber diese sind sehr rar gestreut. Nichtsdestotrotz gibt es genügend Gasthäuser, die der soziale Trotter unterwegs aufsuchen kann. Somit ist es eigentlich hinfällig viel Essen für die Rennsteigtour mitzunehmen.

Der Sendeturm des Großen Inselsbergs

Der Rennsteig ist an allen Stellen sehr gut ausgeschildert
Viele Informationstafeln, bspw. Karten- und Höhenprofil, finden sich unterwegs
Der Rennsteig führt nicht nur durch den Wald sondern auch entlang von Wiesen
Am Nachmittag kommt die Sonne raus
Der Weg führt bergauf und bergab
Von der Grenzwiese geht es weiter über den Großen Jagdberg (806 m), vorbei am Heuberghaus und dem Steinbruch Tambach-Dietharz bis zur Ebertswiese (Kilometer 44). Jetzt kommt die Sonne hervor und wir begeben uns etwas abseits des Rennsteigs in eine Gaststätte für Kuchen und Kaffee.

Die Ebertswiese

Die Schutzhütten am Rennsteig

Von der Neuen Schmalkalder Hütte trotten wir weiter vorbei am Nesselberghaus, Grenzadler, Erichs Ruh, Schutzhütte Neuhöfer Wiesen in Richtung der Schutzhütte Wachsenrasen, in der wir die kommende Nacht verbringen wollen. Am Rennsteig befindet sich übrigens alle paar Kilometer eine Schutzhütte, meist neu, sehr ordentlich und natürlich ohne jegliche Einrichtung, in der der müde Trotter sich niederlassen kann.

Alle 3 - 4 Kilometer ...

... befindet sich eine Schutzhütte ...
... in mehr oder weniger gutem Zustand und Größe




Natürlich sind nicht alle Schutzhütten in ordentlichem Zustand, so zum Beispiel auch unsere Zielhütte Wachsenrasen. Vermüllt und mit kaputter Inneneinrichtung beziehen wir abseits des Rennsteigs eine kleine Hütte, die Ähnlichkeit mit einer Bushaltestelle hat.



Das Ziel Grenzadler am Olympiastützpunkt

Mitten in der Nacht begegnete uns noch der Förster auf der Suche nach Hirschen, die im Wald umherstreiften und sich für uns anhörten als wären es sterbende Kühe. Das abgespannte Tarp schützte uns etwas vor dem frischen Wind und ein kleines Feuer versuchte uns zu wärmen. Die Nacht war trotzdem extrem frisch und die Hütte etwas zu klein. In der früh ging es nach Kaffee und Tee zurück auf den Rennsteig zum Gustav-Freytag-Stein und von dort zum Fliegerdenkmal und Olympiastützpunkt bei Oberhof (Kilometer 61). Am Parkplatz Grenzadler beendeten wir unsere Wanderung mit einer großen Tasse Kaffee.