Rabu, 12 September 2012

Danke für 100.000 Besucher

Hallo an alle meine treuen Leser,

in der vorletzten Nacht ist es tatsächlich passiert, seitdem ich meinen Besucherzähler eingebaut habe, ist die magische Zahl von 100.000 Besuchern hier auf meinem kleinen Blog übertroffen worden.

Ich danke allen treuen und auch den gelegentlichen Lesern hiermit ganz herzlich, diese enorme Zahl an Zugriffen in relativ kurzer Zeit macht mich doch ein wenig stolz.

Auch wenn ich dieses Jahr über den Sommer quasi noch nichts gepostet habe, die Zugriffe liegen meistens konstant bei deutlich über 50 je Tag.

Da ich ab Montag Urlaub habe, werde ich mich die nächsten Tage mal kurz zum anglerischen Verlauf des Sommers zu Wort melden und hoffentlich gibt es von den 2 anstehenden Wochen Urlaub auch etwas positives zu berichten. Ich bin ja im Juni zum 2. Mal Opa geworden. Aus diesem Grund sowie auf Grund diverser beruflicher Verpflichtungen und dem unbeständigen Wetter im Juni/Juli gab es nicht allzu berauschende Fänge bei auch nur recht wenigen Angeltagen in dieser Zeit, so viel sei schon mal veraten ;)

In diesem Sinne,

bis bald,

euer Lahnfischer

Kamis, 06 September 2012

Stangenbohnen-Mais-Salat mit Soja-Sesam-Dressing

Bohnen und Maiskolben häufen sich dieser Tage auf den Marktständen und die beiden beliebten Gemüse finden ganz hervorragend in einem leichten spätsommerlichen Salat mit fernöstlichem Einschlag zueinander. Geröstete Sesamsamen und würzige Sojasoße geben dem milden Gemüse den asiatischen Kick. Eignet sich bestens als kleiner Snack zum Mitnehmen oder - wie in unserem Fall - mit einigen Scheiben mariniertem, eiskaltem Seidentofu als leichter, sommerlicher Lunch. Schnell und lecker!

Zutaten
1-2 frische Maiskolben
200 g Stangenbohnen
1 gehäufter EL Sesamsamen
1 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
2 TL Reisessig




Zubereitung
Zunächst eine kleine Pfanne auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen. Dann die Sesamsamen ohne Fett ein paar Minuten lang rösten bis sie eine schön goldene Farbe bekommen ohne zu dunkel zu werden. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.



Die Bohnen waschen, von den Endstücken befreien und in mundgerechte Stücke hacken. Den Mais mit einem schrafen Messer vorsichtig vom Kolben scharben. Nun einen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Bohnen vier bis fünf Minuten darin blanchieren. Anschließend die Maiskörner für weitere zwei Minuten hinzugeben. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und auskühlen lassen.

Nun Öl, Essig und Sojasauce in einer Schüssel verrühren und das erkaltete Gemüse dazugeben. Verrühren und mit Salz bzw. etwas mehr Sojasauce abschmecken. Zum Abschluss etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren die Sesamkörner unterheben und nochmals zügig durchmischen.

Noch leicht gekühlt mit einer leckeren Zitronenlimonade genießen!


Sabtu, 25 Agustus 2012

Carry your food! LunchBots Uno & Klean Kanteen Reflect




Ich verbringe einen beachtlichen Teil meiner Zeit in Bibliotheken zwischen Stapeln aus alten und neuen Büchern und auch wenn die Stadt vor der Türe allerbeste Möglichkeiten für's Mittagessen bietet, nehme ich doch immer noch einen Tick lieber etwas Leckeres von zu Hause mit. Und gerade dieser Tage, wenn draußen ordentlich die Sonne vom Himmel brennt, kann ich mich mittags nur selten dazu bringen einen Teller dampfende Pasta zu bestellen. Umso mehr freue ich, wenn wir vom Vorabend noch etwas Tabouleh, Linsensalat oder etwas ähnlich Leckeres und Transportables übrig haben. 

Da ich mich auf dem Fahrrad durch die Stadt bewege müssen diese Leckereien dann natürlich vor allem rucksackkompatibel transportiert werden. Zudem war mir wichtig etwas aus lebensmittelechtem Edelstahl anstatt aus vor Weichmachern strotzendem Plastik zu verwenden und letztlich sollte es auch etwas robustes, langlebiges und etwas das man wirklich gerne benutzt sein. Da diese Überlegungen zu einer etwas umfangreicheren Suche geführt haben, möchte ich nun allen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, meine Transportlösungen präsentieren. Nebenbei gesagt spielte das Warmhalten oder Kühlen von Speisen und Getränken für mich wegen meiner relativ kurzen Wege und der verwendeten Speisen keine besondere Rolle; der Vollständigkeit halber sei allerdings erwähnt, dass meine beiden favorisierten Hersteller auch Produkte für diese Anwendungen im Programm haben.

Für den Transport meines Essens bin ich bei LunchBots fündig geworden; einem kleinen kalifornischen Unternehmen, das eine ehemalige Apple-Mitarbeiterin vor ein paar Jahren in ihrer Garage gegründet hat und seitdem von dort aus einfache, robuste und wirklich süße Edelstahl-Lunchboxen vertreibt. Die LunchBots gibt es mit lustigen farbigen Deckeln sowie in verschiedenen Größen und Unterteilungsvarianten für das Trennen verschiedener Speisekomponenten. Da ich aber vor allem Salate & Co. transportiere habe ich die Variante "Uno" ohne Unterteilungen im einheitlichen Edelstahllook gewählt


Für meine Getränke benutze ich die immens praktische und superschöne Flasche "Reflect 800ml" vom ebenfalls in Kalifornien beheimateten Hersteller Klean Kanteen in einer matt gebürsteten Variante mit Bambusdeckel. Eine bessere und schönere Trinkflasche habe ich noch nie benutzt; zur Umrüstung für andere Zwecke (etwa Sport) sind auch andere Deckelvarianten verfügbar.

Ich kann nur jedem Auswärts-gerne-homemade-stuff-Esser empfehlen ein kleines bisschen Zeit und Mühe in die Auswahl seiner "Transportausrüstung" zu investieren. Für mich hat es sich mehr als gelohnt, ich freue mich inzwischen jeden Tag nicht nur wegen den leckeren Inhalten wie ein Schulkind auf's Pausenbrot. Leckeres Essen verdient ein anständiges Behältnis!

Sabtu, 18 Agustus 2012

Tabouleh / Tabbouleh / Taboulé‎ / ‏تبولة‎

Die Sonne brennt vom Himmel dieser Tage, Hunger haben wir aber trotzdem und da kommt uns ein alter libanesischer Klassiker wie gerufen; allerdings hat natürlich so ziemlich jeder Koch und jede Hausfrau von Marrakesch bis Istanbul ihre eigene Variante dieses leichten und frischen aber ebenso sättigenden Weizengrütze-Rohkost-Salats in der Schublade. Er ist schnell und einfach zubereitet, kann mit allem gespickt werden was der Markt an frischem Gemüse so hergibt und Reste schmecken am nächsten Tag noch besser. Das perfekte Essen.

Zutaten
200 g feiner oder mittelgrober Bulgur
50 ml bestes Olivenöl
250 g Kichererbsen (getrocknete Ware am Vorabend einweichen; Faule oder Kurzentschlossene greifen auf gute Dosenware zurück)

-> gute Alternativen: rote Linsen, Schwarze-Augen-Bohnen

1 Zucchini
1 Karotte
1 kleiner Brokkoli
1 rote Spitzpaprika
1 Vespergurke
2 Flaschentomaten
1 rote Zwiebel

-> gute Alternativen bzw. Ergänzungen: Frühlingszwiebeln, Fenchelknollen, Stangensellerie

1 Bund glatte Petersilie
1 EL Granatapfelsirup
1 EL Tamarindenpaste

optional (nach Geschmack): Zitronensaft, Sumak

Zubereitung
Den Backofen auf 150 Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den Bulgur in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen, so dass er gerade so davon bedeckt ist, und kurz quellen lassen. Den Bulgur anschließend auf ein Backblech geben und gleichmäßig glatt streichen. Anschließend in den Backofen geben und ca. 15 min backen. Danach herausnehmen und abkühlen lassen.

Während dessen das Gemüse vorbereiten; das ist denkbar einfach: alles waschen und fein hacken. Falls Gemüse verwendet werden soll, welches sich nicht allzu sehr für den Rohverzehr eignet, wie etwa Brokkoli, dieses kurz in heißem Wasser vorblanchieren.

Zuletzt den Bulgur in eine Schüssel geben, das Gemüse, die Kräuter sowie die Tamarindenpaste und den Granatapfelsirup untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch noch mit Sumak, Zitronensaft oder ähnlichem nachwürzen.

Schmeckt daheim auf der Couch, beim Picknick im Grünen oder als Lunch bei der Arbeit, als leichte Beilage oder vollwertige Hauptspeise, kurzum immer, überall und zu allen Gelegenheiten!


Rabu, 08 Agustus 2012

Wassermelonensalat mit Schafskäse und Nüssen

Aus Wassermelonen und Schafskäse einen Salat zu machen, ist ja nun wirklich nichts Neues. Jedes Jahr um diese Zeit herum, tummeln sich daher auch entsprechende Rezepte im Internet und in Kochzeitschriften. Ist ja schon fast langweilig.

Für die Augen mag das vielleicht auch so sein, aber für die Geschmacksknospen ist es alles andere! Dieser Salatklassiker ist einfach ein Knaller, vor allem an heißen Tagen. Es ist ein kaum zu glauben, wie man mit so wenigen Handgriffen und Zutaten ein so gigantisch leckeres Resultat erzielen kann. Eine absolute Gaumenfreude, also unbedingt nachmachen! 


Zutaten
400 g Wassermelone (die kernlose Variante eignet sich besonders gut)
50 g Schafskäse
1 Handvoll Basilikumblätter
15 g Chashewkerne
15 g Walnusskerne
15 g Paranüsse
1 EL Olivenöl
Salz

Zubereitung
Die Wassermelone in kleine Stücke schneiden. Den Käse mit den Fingern zerkrümeln, Basilikum und Nüsse grob hacken und alles über die Wassermelonenstücke streuen. Etwas Salz und Olivenöl dazugeben und die Zutaten gut miteinander vermischen. Am besten schmeckt dieser Salat kalt serviert und mit etwas Brot dazu.


Kamis, 02 Agustus 2012

The Breakfast Club Hoxton, London

Noch immer hämmert Dir der schiefe Sound einer namenlosen baskischen Folk-Rock-Band, die gestern Nacht irgendeine ehemalige Garage in Shoreditch zum Beben gebracht hat, in den Schläfen. Auch das eine oder andere Ale spürst Du da oben noch. Dein bester Kumpel ist mit der scharfen Bassistin abgehauen. Irgendwer hat Dein Bike mit ein paar echt tollen Sternen bemalt. Und heute Nachmittag stehst Du bei einem Fußballturnier im Victoria Park im Tor...

Es gibt wirklich nur wenige Dinge, die diesen Tag noch perfekter machen könnten... saftige gegrillte Tomaten, heiße knusprige Hashbrowns, ein paar schöne Eier und obendrauf ein dicker Klacks klebrige Brown Sauce gehören aber ganz sicher dazu! Du biegst von der Old Street in die Rufus Street ein und vor der Türe des Breakfast Club siehst Du Dir auch schon ein paar vertraute Gesichter entgegengrinsen. Der Regen lässt nach und die Sonne kommt heraus. Londons Tage sind manchmal einfach nochmal ein Stück besser als seine Nächte...

Wir sind dieses Jahr gerade noch rechtzeitig vor dem ganzen Olympia-Trubel durch die britische Metropole gezogen und haben uns natürlich auch in der noch recht neuen Niederlassung des Breakfast Club in Hoxton vollgefrühstückt. Obwohl der Breakfast Club mit seinen inzwischen fünf locations in der Stadt schon soetwas wie eine lokale Mini-Kette darstellt, fühlt man sich noch immer wie bei Freunden. Gemütliche Räume irgendwo zwischen East-End-Hipster-Bude und amerikanischem Deli, entspannte Stimmung mit aufgeweckter Musik und riesig nette Leute machen es hier zum Vergnügen modern interpretierte englische Frühstücksklassiker wie superleckere Eggs Florentine oder das bombige full english breakfast "Reggie The Veggie" auszuprobieren.

The Breakfast Club Hoxton, 2-4 Rufus Street, N1 6PE, London