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Selasa, 05 Juli 2011

Frittierte Eier

Man könnte ja meinen, Eier zu frittieren sei völlig überflüssig. Doch wem diese schöne Vorspeise vorgesetzt wird, der merkt schnell, dass die Konsistenz hier die Hauptrolle spielt. Erst das Frittieren verleiht dem Ei eine luftige, schwammige Textur, die in der Nebenrolle auch noch die Sauce gut aufnimmt. 

Zutaten
4 Bio-Eier
Maiskeimöl zum Frittieren
3 Fühlingszwiebeln, ohne das Grün, in lange, feine Streifen geschnitten
1 kleine Möhre, in feinen Streifen
1 rote Chilischote, in feinen Streifen
2-3 Stängel Koriandergrün

Für die Sauce
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
2 EL Zucker
2 EL Likörwein (hier war es Madeira)
1 EL helle Sojasauce
1 EL fein geriebener Ingwer

Zubereitung
Eier 4 Minuten kochen lassen, abschrecken und kalt werden lassen. Die Zutaten für die Sauce in einem kleinen Topf mischen und bei geringer Hitze erwärmen, bis der Zucker sich auflöst und zur Seite stellen. Frühlingszwiebeln, Möhre, Chilischote und Koriander vorbereiten. Die erkalteten Eier schälen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Öl auf 180 °C erhitzen und die Eier mithilfe einer Schöpfkelle in das heiße Öl geben. Sobald die Eier goldbraun frittiert sind, mit einer Schaumkelle entnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 
Sauce und Gemüse in tiefe Teller geben, die Eier in der Mitte durchschneiden, auf dem Gemüse platzieren und das Koriandergrün darüber verteilen. 



Sehr empfindliche Esser sollten zu einer milden Chilischote greifen, aber ich kann nur davon abraten, sie einfach wegzulassen. Das wäre zu schade, denn das Zusammenspiel aus Süße, Schärfe und Säure ist ein echter Gaumenkitzler. 


Rabu, 29 Juni 2011

Sommerfrittata


Gerade jetzt im Sommer ist der Appetit auf schwere kohlenhydrat-dominierte Gerichte oft nicht allzu groß; dann verspricht eine einfache, leckere Frittata mit frischem Gemüse leichte Abwechslung! Wir machen sie oft am zweiten oder dritten Tag nachdem wir auf dem Markt waren und verwerten dann das noch übrig gebliebene Gemüse. 

Neben den hier verwendeten Produkten (vgl. unten) eignen sich auch grüne Bohnen, Staudensellerie, Shitake- oder Austernpilze, Mangold, Spinat, fleischige Tomaten und Blumenkohl- oder Broccoliröschen bestens für dieses Rezept.



Zutaten
Öl zum Braten
3 große Bio-Eier
1 kleine Schalotte
1 Knoblauchzehe
etwas Weißwein
ggf. etwas getrockneten Chili

Gemüse je nach Gusto und Vorrat, hier:
1/2 rote Spitzpaprika
3 kleine Champignons
4 Erbsenschoten, gepalt
1 gelber Mini-Zucchino
Frühlingszwiebeln

Extras, hier:
etwas Pecorino
etwas pfeffriges Olivenöl


Zubereitung
Eier in eine Schüssel schlagen, salzen und pfeffern und mit dem Schneebesen aufschlagen. Gemüse putzen und in nicht allzu kleine Stücke schneiden. Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen, Schalotte und Knoblauch ein paar Minuten lang sanft anschwitzen ohne dass diese Farbe nehmen (wer es scharf mag kann hier auch noch etwas getrocknete Chili hinzufügen). Temperatur leicht erhöhen, Gemüse der Reihenfolge der Garzeit entsprechend kurz anbraten. Salzen und pfeffern, mit einem kleinen Schuss Weißwein ablöschen. Nachdem der Alkohol verdampft ist, die Temperatur wieder etwas reduzieren, die Eiermasse nochmal kurz aufschlagen und dann gleichmäßig über das Gemüse in die Pfanne geben. Sobald nach wenigen Minuten die Masse an der Oberfläche zu stocken beginnt, den Pecorino und ein paar gehackte Frühlingszwiebeln darüber verstreuen. Nachdem der Käse sich etwas mit der Eiermasse verbunden hat, die Frittata (total unitalienisch, aber für ein richtig saftiges Essgefühl) mit einem Heber in der Mitte zusammenklappen und noch eine Minute weitergaren. Dann mit dem Heber (oder mit einem ambitionierten Schwenk aus dem Handgelenk) auf die andere Seite drehen und noch eine halbe Minute fertiggaren. Auf den Teller gleiten lassen, in zwei Teile schneiden und mit gehackten Frühlingszwiebeln, einigen Spritzern Olivenöl und frischem schwarzen Pfeffer servieren. Dazu passt in der leichten Variante ein kleiner, einfacher Blatt- oder Tomatensalat, für eine kräftigere Variante etwa eine Scheibe saftiges Sauerteigbrot.