Kamis, 02 Agustus 2007

Gesammelte Fänge

Hi @ all,

auch wenn ich in letzter Zeit nicht so oft ans Wasser kam (Arbeit, Wetter, ständige Pegelschwankungen der Lahn) und zusätzlich diverse Schneider ablieferte, so ganz untätig war ich doch nicht.

Hier einige Fische aus den letzten 4 Wochen, alle hart erarbeitet...

2 Hechte auf Gummi aus einer Staustufe:





3 Hechte unterhalb eines Lahnwehres auf 7cm Salmo Slider an der leichten Twitchbaitcombo:







2 Hechte wieder auf Gummi:





...und von vorgestern eine bunte Mischung, bei der einer der kleinsten Fische am auffälligsten ist - ein kleiner Rapfen und mein 1. aus der Lahn. Diese Räuber erobern sich immer mehr Lebensraum, waren hier niemals heimisch und sind doch mittlerweile wohl vom Rhein flußaufwärts gewandert:



Nun ein Hecht, wieder auf Gummi, der für seine 75 cm einen wahrlich heftigen Drill lieferte. Er sprang zwar kein einziges Mal, aber er war unheimlich spurtstark und zog mir diverse Male kräftig Schnur von der stramm eingetellten Rolle. Hier kurz vor der Landung...



..und hier nach der Landung...



Danach ging es noch einmal kurz unter ein Wehr, doch neben einem wunderschönen Barsch...



...gabs nur noch einen kleineren Döbel:



Die großen Hechte lassen leider weiterhin auf sich warten, aber ich bleibe am Ball...

Gruß euer Lahnfischer

Senin, 25 Juni 2007

Neuer Räucherofen eingeweiht

Hi @ all,

neulich im Urlaub war es endlich so weit: Zeit, schönes Wetter, genügend Fisch im Gefrierschrank und der neue Räucherofen wollte auch endlich einmal eingeweiht werden.

Zur Verfügung standen neben 9 Forellen noch 2 große Stücke eines Wallers.



Die Wallerstücke wurden komplett über Nacht für gut 12 Stunden in der 8%tigen Salzlake eingelegt, die Forellen für 6 ca. Stunden.
Danach wurde das Räuchergut sorgfältig mit klarem Wasser abgespült und mit Küchenpapier grob trockengerieben.
Da das Räuchergut aber richtig trocken sein muß, wurde es zuerst an einem schattigen Platz zum Trocknen aufgehängt.



Jedoch waren binnen kürzester Zeit eine Unmengen an Schmeißfliegen vor Ort und ich zog es dann vor, die Fische lieber wieder in den Kühlschrank zu packen.

In der Zwischenzeit wurde der neue Räucherofen vor dem ersten Räuchergang erst einmal für eine gute halbe Stunde richtig durchgeglüht, damit die Farbe usw. richtig einbrennen kann. Dabei entwickelt sich zunächst ein unfeiner Geruch, der ansonsten in die Fische einziehen und diese verderben würde.



Da alles auf einmal nicht in den Ofen paßt, kamen zunächst die Wallerstücke in den Ofen. Diese sind auch etwas unanfälliger wie die Forellen und man muß ja den neuen Räucherofen erst einmal austesten, denn jeder Ofen ist etwas anders zu handhaben...



Diese Stücke wurden wie später auch die Forellen bei offener Ofentür und angezündetem Brenner bei ca. 40-45 Grad getrocknet, das reichte vollkommen um die Fliegen abzuhalten und ging schnell vonstatten.

Zunächst wurden die Welsstücke mit Hilfe des sehr einfach zu bedienenden Gasbrenners für eine halbe Stunde bei ca. 90-100 Grad gegart.
Anschließend wurde die Schale mit dem Räuchermehl auf den Brenner gestellt und bereits nach kurzer Zeit qualmte der Ofen munter vor sich hin...



Hierbei stellte ich fest, daß der Brenner ausgestellt werden muß, wenn das Räuchermehl glimmt, sonst wird zum einen die Hitze im Ofen während des Räucherns zu groß, zum anderen entzündet sich das Räuchermehl. Das Räuchermehl verglühte auch ohne Flamme sehr gleichmäßig und die Temperatur im Ofen hielt sich so bei ungefähr 55 Grad, ziemlich optimal wie ich finde.

Das Ergebnis sah nach ca. 1,5 Stunden doch schon einmal recht vielversprechend aus...



Nun kamen die Forellen an die Reihe. Sorgsam wurden sie aufgehängt, damit sie sich nicht gegenseitig berühren und natürlich auch nicht an der Ofenwand hängen.



Dann wiederholte sich der Vorgang wie zuvor beschrieben, ca. 90 Minuten später sah das ganze dann richtig goldig aus...





Perlchen lief auch schon das Wasser im Mund zusammen...



und auch die Campingnachbarn konnten es kaum erwarten...



...bis es endlich los ging.







Der frisch geräucherte Fisch hat wie immer allen super gut geschmeckt und es wurde ein lustiger netter feuchtfröhlicher Abend, der Fisch muß schließlich schwimmen

Wer Gold selbst herstellen kann, der hat viele Freunde...

Rabu, 20 Juni 2007

Urlaubsfänge

Hi @ all,

mittlerweile ist mein Urlaub schon längst Vergangenheit und ich schon wieder urlaubsreif, habe ja auch schon wieder 3 volle Tage gearbeitet...*g*

Nichtsdestotrotze möchte ich euch gerne eine Fangbilder aus den vergangenen 2 Wochen zeigen, in denen ich endlich mal etwas öfters ans Wasser kam...

Gleich Montags am 1. Urlaubstag war ich unterwegs und der 1. Hecht war schnell gelandet...



Zwischenzeitlich bewegte sich was "nichtfischiges" unter mir...



...worauf ich schnell die Stelle wechselte, nicht ganz ohne Erfolg....



Kurz darauf noch mal einen kleineren Hecht



... und schon war der erste Angeltag vorbei.

Am nächsten Tag war Jiggen mit Gummiködern angesagt und gefangen habe ich je 2 Hechte und Zander...









...wobei leider nichts Großes dabei war, aber der Mensch freut sich trotzdem.

2 weitere Hechte kamen am nächsten Tag noch ins Fangbuch...





...wobei der 2. Hecht eine Woche später nochmals darin erscheinen sollte, an gleicher Stelle, gleicher Köder, lediglich eine andere Köderfarbe...



Anschließend konnte ich einige Tage lang aufgrund eines leidigen Gichtanfalles nicht angeln, mein Perlchen hatte auch Urlaub und verlangte ein wenig Aufmerksamkeit usw., aber ab und an kämpfte ich mich doch ans Wasser und die davon Leidtragenden waren diverse Döbel bis immerhin 55 cm...











...die ich meist auf meinen Lieblingswobbler, den Salmo Hornet fing.

Die letzten Tage vergingen wie im Flug und ich konnte noch einige Fische dem Fangbuch hinzufügen, unter anderem diese hier:







An meinem 1. Arbeitstag hatte ich dann Spätdienst und ging früh Morgens nochmal ans Wasser. Hier konnte ich noch 2 weitere Hechte auf Gummi landen, dabei mit 76 cm den Größten Hecht des Urlaubs, jedoch hatte ich an diesem Tag leider die Digicam vergessen, so daß es hiervon leider keine Bilder gibt.

Alles in allem bin ich zwar für meinen Geschmack trotz Urlaub viel zu wenig zum Angeln gekommen, aber dennoch bin ich mit den Fangergebnissen an den meist nur wenige Stunden dauernden Angeltagen nicht unzufrieden.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden,

viele Grüße euer

Lahnfischer

Jumat, 25 Mei 2007

Die teure Bachforelle

Hi @ all,

Dienstag gegen Abend bei strahlendem Sonnenschein war ich nochmal mit der leichten Spinne los, zuerst wollte ich ein schnellfließendes Stück Lahn watend befischen, in dem es sonst von Döbel nur so wimmelt.
Beißen wollte aber partout nichts und außer 2 verloren Ködern gabs nichts nennenswertes zu berichten. Plötzlich fing es an zu donnern und als ich mich umdrehte, war eine schwarze Gewitterwand hinter mir aufgezogen.
Also schnell aus dem Wasser und ab Richtung Auto gelaufen. Das Gewitter war leider schneller und es klatschten schon dicke Tropfen auf meinen Rücken, bis ich am Auto war.
Also in Windeseile den ganzen Krempel ins Auto geschmissen und darin Schutz vor dem Gewitter gesucht.
Nach dem Gewitter beschloß ich, noch ein wenig unterhalb eines Wehres auf Bafos zu fischen und ich fuhr dorthin.
Der Regen kam zurück, aber ich hatte ja noch die Wathose an und meine neue Regenjacke dabei, so daß er mich nicht weiter störte.
Das Wasser begann schnell zu steigen und ich warf vom hohen Ufer aus munter gegen die Strömung, als mir plötzlich ein Schlag in die Rute fuhr und ich eine gute Bachforelle am Hornet toben hatte.
Ich führte die Bafo ein gutes Stück stromab und wollte die Böschung zum keschern heruntersteigen, als ich auf den glatten Steinen ausrutschte und auf dem Hintern die Böschung herunter sauste. Glücklicherweise fand ich gerade noch vor dem Wasser Halt und ich rappelte mich einen Moment zusammen.
Wie durch ein Wunder war die Bafo trotz der zwischenzeitlich lockeren Schnur noch am Haken und konnte schießlich gekeschert werden.
Das Maßband zeigte stolze 44 cm, was meinen diesjährige Bestmarke bedeutet und die Freude war groß :)



Da konnte auch die Tatsache nichts daran ändern, daß ich kurz darauf eine ähnlich große Bafo nach heftigem Drill in einem überhängenden Busch verlor.
Etwas später konnte ich nach einem Köderwechsel noch einen 42er Döbel sicher landen...



.. und ich machte mich zufrieden auf den Rückweg zum Auto.
Beim Ausziehen der Wathose sah ich dann das Desaster, ich hatte mir bei meiner unfreiwilligen Rutschpartie einen riesigen irreparablen Winkelriß in die Wathose geholt und brauche jetzt schnell ne neue, habe schließlich immer noch Urlaub...

Heute morgen dann der nächste Schreck, beim Aufräumen des Autos stellte ich auch noch fest, daß ich meinen Watkescher im Eifer des Gefechtes am Wasser habe liegen lassen. Bin natürlich sofort dorthin gefahren, aber der war leider schon weg :evil:
Naja, freut sich mein Tackledealer hier vor Ort, wenn ich ihm nachher einen Besuch abstatte...

Sabtu, 19 Mei 2007

Ne Handvoll Bachforellen

Hi @ all,

endlich Urlaub und mal wieder etwas Zeit zum Angeln, allerdings sollte es fast schon Abend werden bis ich ans Wasser kam.
Eigentlich wollte ich meine neue Gufirute ausprobieren, aber da immer noch massenhaft Paddler auf der Lahn unterwegs waren und ich von guten Bachforellenfängen zur Zeit hier an der Lahn gehört hatte, disponierte ich kurzerhand um und machte mich mit feinem Spinnzeugs unter ein Lahnwehr.
Es sollte eine gute halbe Stunde dauern, bis ich auf einen 3er Mepps kurz hintereinander 2 Fehlbisse bekam, die ich zwar nicht verwandeln konnte, die mich aber hellwach werden ließen.
Schnell auf einen meiner Salmo Hornets im Bafodesign gewechselt, mitten in die scharfe Strömung geworfen und schnell mit der Strömung eingeholt.
Beim 2. Wurf rumste es gleich und dieses Mal hing auch der Fisch. Nach einem munteren Drill, bei dem die Bafo mehrfach an der Oberfläche das Wasser schaumig schlug, konnte ich eine feine 38er Bafo sicher landen.



Schnell war der Fisch versorgt (demnächst wird geräuchert) und weiter ging es mit dem Fischen.
Bei einem der nächsten Würfe konnte ich eine größere Bachforelle beobachten, die dem Hornet bis ans Ufer hinterher schwamm und dann abdrehte.
Ein Köderwechsel auf einen 3er Mepps brachte zunächst nichts ein, so das ich um tiefer fischen zu können auf einen 4er Mepps wechselte.
Kurz darauf wurde das auch belohnt und ich konnte nach einem heftigen Drill eine wunderschöne und sehr gut genährte 42er Bachforelle keschern.
Gerade noch zur rechten Zeit, denn kaum im Kescher war auch schon der knapp sitzende Haken ausgeschlitzt...




Auf dem ersten Bild sieht sie noch relativ schmal aus, aber hier auf dem nächsten kann man den bulligen Körper gut erkennen.



Auch diese Forelle wartet nun auf den Räucherofen und ich fischte das Wehr noch eine Zeitlang weiter ab.
Da auf den Spinner nichts mehr beißen wollte, kam nun wieder der Hornet an den Karabiner hinter dem feinen Stahlvorfach, der Hechte wegen... :wink:

20 Minuten lange tat sich nun rein gar nichts, bis ein gutes Stück weitergelaufen war und eine neue Stelle anwarf.
Nun ging es Schlag auf Schlag, ich schien ein richtiges Bafonest gefunden zu haben, denn nun kam Biß auf Biß und ich konnte binnen 15 Minuten noch 3 kleinere Bafos landen,









...die ich aber aufgrund ihrer Größe alle wieder zurücksetzte. Als ich dann nochmals auf einen 3er Mepps wechselte, bekam ich sogar nochmals eine große Bafo an den Haken, die sich aber leider an der Oberfläche wütend schlagend, den Haken wieder abschütteln konnte.

Trotzdem beendete ich hochzufrieden diesen kurzen Angelabend und werde wohl morgen früh an einem anderen Wehr nochmals nach den zur Zeit so beißwütigen Bafos Ausschau halten...

Gruß euer Lahnfischer